Huhn

Schwein

Rind

Was ist mit dem Schwein

In der Schweiz leben mehr als 1,5 Millionen Schweine. Bei so vielen Tieren bleibt weder Zeit noch Geld, um jedem einzelnen Schwein ein würdiges Umfeld zu bieten. Oder wann hast du zum letzten Mal ein friedlich grunzendes Schwein auf der Wiese gesehen?

Konsum: 2,8 Millionen Schweine

In der Schweiz leben mehr als 1,5 Millionen Schweine. Bei so vielen Tieren bleibt weder Zeit noch Geld, um jedem einzelnen Schwein ein würdiges Umfeld zu bieten. Oder wann hast du zum letzten Mal ein friedlich grunzendes Schwein auf der Wiese gesehen?

Gewicht: 110 kg in 6 MonatenSchwein

Damit sich die Aufzucht auch möglichst «ren­tiert», werden die Schweine, sobald sie auf der Welt sind auf ein Schlachtgewicht von 110 kg gemästet. Um diese Gewichts­zunahme zu er­rei­chen, müssen die Schweine möglichst viel essen und möglichst wenig Kalorien verbrauchen. Sprich: Je weniger Bewegung die Tiere haben, umso mehr nehmen sie an Gewicht zu.

Mutterschweine in Boxen

Mutterschweine verbringen den gröss­ten Teil ihres Lebens in winzi­gen Boxen. Man schwängert sie fort­wäh­rend, bis sie geschlachtet werden.

Verhaltensstörungen aus Langeweile

Für die klugen und sozialen Tiere fehlt es in den Mastbetrieben an Beschäftigungsmöglichkeiten. Die Folgen der Langeweile: Die Schweine werden apathisch, zeigen Verhaltensstörungen, beissen einander die Schwänze ab oder kauen an den Ohren ihrer Artgenossen.

Gesundheitsproblem: Lungenschäden

Die Schweine leben zusammengepfercht in dunklen Ställen in ihrem eigenen Kot, dessen Gestank sie erdulden müssen. Eine Tor­tur für ihre hoch entwickelten Nasen. Sie bekommen Atemwegserkrankungen und Lungenschäden. Von Natur aus wären Schweine übrigens sehr reinliche Tiere. Das Wälzen im Schlamm dient dazu, Fliegen abzuwehren und sich abzukühlen. Diese Möglichkeit wird ihnen in der Massentierhaltung verwehrt.

Schlachtstatistik: 191587 Tonnen Schweinefleisch       

Viele Schweine atmen ein einziges Mal in ihrem kurzen Leben frische Luft ein, wenn sie im Tiertransport auf dem Weg zum Schlachthof sind. Dort werden die Tiere betäubt, wobei es häufig vorkommt, dass Schweine noch bei Bewusstsein sind, wenn sie später in das Brühbad geworfen werden, das ihre Haare entfernen und ihre Haut aufweichen soll. Zum Zeitpunkt ihrer Tötung sind die «Mast­schweine» noch Babys, also nur etwa 6 Monate alt.


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