Das Fell gehört dem Tier

Die behaarte Haut der Tiere, welche stark chemisch behandelt wurde, damit sie nicht verwest, wird leider auch heute noch von der Modebrache eingesetzt. Weder aus Umweltsicht noch aus Sicht des Tierschutzes ist dies tragbar.

Nerz im KäfigMoralisch abzulehnen

Glücklicherweise geniesst Echtpelz längst nicht mehr den guten Ruf, wie er es einst tat. Den meisten Menschen ist inzwischen der tierquälerische Aspekt der Pelzmode bewusst und bekannt. Eingefärbt und getrimmt, zudem preislich nicht mehr von Ersatzprodukten zu unterscheiden, findet Pelz allerdings nach und nach den Weg zurück in unsere Regale und dadurch in unsere Kleiderschränke - ohne dass wir dies realisieren.

Kein Abfall- oder Nebenprodukt

Pelz fällt nicht einfach so als Abfall- oder Nebenprodukt einer anderen Industrie an, auch wenn dies nicht wirklich besser wäre. Ca. 85% des verarbeiteten Pelzes stammt aus sogenannten Pelztierfarmen. Marktführend ist hierbei China als grösster Exporteur, Produzent und Verarbeiter von Pelzprodukten. Billige Arbeiter und fehlende Tier- und Umweltschutzgesetze erleichtern und verbilligen die Produktion und Verarbeitung.

Die Tötung

Unglaublich aber wahr - mit einem Knüppelschlag auf den Kopf oder mit Schwung auf den Boden geknallt werden die Pelztiere getötet, um ihr Fell nicht zu beschädigen. Danach werden die Tiere kopfüber an einen Pfosten gehängt, ihnen werden der Unterbauch und die Hinterbeine aufgeschlitzt und das Fell wird abgezogen. Da die meisten Tiere durch den vorgängigen Tötungsversch nur betäubt werden, wachen viele während oder nach der Enthäutung auf und erliegen nach einem 5 - 10 Minuten langen Todeskampf ihren höllischen Qualen.

Quellen/weitere Infos:

Ausführliche Informationen unter swissveg.ch/pelz und auf der Pelzinfo-Seite des Zürcher Tierschutzes.
Inforamtionen und kostenloses Informationsmaterial zum Verteilen unter protier.ch


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